Neue Satzung 2016

I. ALLGEMEINES

 

§ 1

Name, Sitz, Rechtsform

 

Der Verein führt den Namen „Turn- und Sportgemeinschaft Schlegel e. V. 1899“, abgekürzt „TSG Schlegel“. Er hat seinen Sitz in Schlegel, Gemeinde Köditz, Landkreis Hof in Oberfranken. Er ist zur Erlangung der Rechtsfähigkeit im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hof eingetragen.

 

§ 2

Aufgaben und Zweck des Vereins

 

1. Der Verein ist überparteilich und steht auf rechtsstaatlich-demokratischer Grundlage. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Fußball- und Hundesports. Die angebotene Sportart bzw. die angebotenen Sportarten und Tätigkeiten können sich dabei im Laufe der Zeit ändern. D. h. dass sich der Verein bei Bedarf dem Wandel der Zeit und der örtlichen und regionalen Nachfrage an sportlichen Aktivitäten anpasst.

3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

a) das Abhalten von Sportübungen, Trainingsstunden und Fußballspielen.

b) die Unterhaltung des Sportplatzes, der Sportgeräte und des Vereinsheims.

c) die Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Veranstaltungen und Festlichkeiten.

d) den Einsatz und die Ausbildung von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern.

4. Der Verein wird ehrenamtlich geleitet und verwaltet.

5. Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) und des Bayerischen Fußballverbandes (BFV).

 

§ 3

Finanzwirtschaft

 

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausnahmen bedürfen einen Beschluss durch den Ausschuss und beschränken sich auf den Ersatz tatsächlich entstandener Kosten und Aufwendungen für Tätigkeiten zu Gunsten des Vereins, wie z. B. Spesen, Reisekosten, Fahrtkosten und dergleichen. Beim Ausscheiden aus dem Verein oder bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins erhalten Mitglieder keinerlei Rückzahlungen.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Köditz, Landkreis Hof in Oberfranken. Die Gemeinde Köditz hat dafür Sorge zu tragen, dass ausschließlich Schlegeler Ortsvereine begünstigt werden.

5. Das Geschäftsjahr entspricht einem Kalenderjahr und läuft jeweils vom 01. Januar bis 31. Dezember.

 

§ 4

Vereinsfarben

 

Die Vereinsfarben sind gelb und schwarz. Die Sportbekleidung ist nach diesen Farben auszurichten, ebenso Vereinsabzeichen, Fahnen, Wimpel und dergleichen.

 

II. MITGLIEDSCHAFT

 

§ 5

Mitgliederzahl und Mitgliedsarten

 

1. Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt.

2. Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern sowie Ehrenmitgliedern.

3. Aktive Mitglieder sind solche Mitglieder, die sich im Verein sportlich betätigen oder eine Funktion in einem Vereinsorgan ausüben, oder sonst für die Belange des Vereins tägig sind, z. B. als Übungsleiter, Platz-, Geräte-, Zeugwart, Kassenprüfer und dergleichen.

4. Passive Mitglieder sind Mitglieder, gleich welchen Alters, die keine der in Absatz 3 aufgeführten Voraussetzungen erfüllen, sondern lediglich durch ihre Beitragszahlungen den Verein unterstützen.

5. Ehrenmitglieder sind Mitglieder, denen diese Eigenschaft verliehen wurde.

 

§ 6

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1. Mitglied kann jede natürliche Person werden, ohne Rücksicht auf ihr Geschlecht, ihre Abstammung, ihrer Rasse, ihrer Sprache, ihrer Heimat, Herkunft oder ihres Wohnsitzes, ihrer religiösen oder politischen Anschauung, sofern sie unbescholten ist, d. h. die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt und nicht durch ein ordentliches Gericht zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 18 Monaten verurteilt wurde, es sei denn, dass diese Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.

2. Die Aufnahme als Mitglied muss schriftlich mittels Ausfüllen eines vom Verein ausgestellten Mitgliedschaftsvordrucks beantragt werden. Über die Inhalte und Formulierung des Vordrucks und dessen evtl. notwendigen Anpassung, sowie über die finale Genehmigung des Antrags entscheidet der Ausschuss. Bei Kindern und Jugendlichen ist zusätzlich die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters notwendig. Mit dem Ausfüllen dieses Antrags erkennt das Mitglied die Vereinssatzung in ihrer zu diesem Zeitpunkt gültigen Fassung an.

3. Jedes Mitglied wird nach Eintritt in eine vom Verein geführten und für Mitglieder jederzeit einsehbaren Liste aufgenommen. Diese Liste wird vom Hauptkassier geführt und verwaltet. Sollten bei einer Einsichtnahme persönliche Daten anderer Mitglieder ersichtlich sein, so sind diese vertraulich zu behandeln und an keine Dritte weiterzugeben.

 

§ 7

Rechte der Mitglieder

 

1. Alle Mitglieder haben das Recht, im Rahmen der Vereinssatzung am Vereinsleben teilzunehmen.

2. Jedes Mitglied hat das Recht, an die Vereinsorgane in Vereinsangelegenheiten schriftliche Anträge zu stellen, an den Mitgliederversammlungen und sonstigen Vereinsveranstaltungen teilzunehmen, sowie das Vereinsabzeichen öffentlich zu tragen.

3. Alle Mitglieder, soweit sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind im Rahmen der Satzungsbestimmungen nach mindestens einmonatiger Zugehörigkeit ab Aufnahme gemäß § 6/3 der Satzung zum Verein stimm- und wahlberechtigt. Das Stimm- und Wahlrecht ruht, solange die laufenden Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt sind.

4. Die Wählbarkeit als erster oder zweiter Vorstand setzt die Vollendung des 25. Lebensjahres, als Kassier oder Schriftführer die Vollendung des 21. Lebensjahres und als Ausschussmitglied die Vollendung des 18. Lebensjahres voraus.

5. Die Mitgliedschaftsrechte sind nicht übertragbar und nicht vererblich.

 

§ 8

Pflichten der Mitglieder

 

1. Jedes Mitglied hat die Ehre und das Ansehen des Vereins und seiner Mitglieder zu achten und darf die Regeln des Anstandes nicht verletzen.

2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Anordnungen der Vorstandschaft sowie der von den Vereinsorganen und Ausschüsse in allen Vereins- und Sportangelegenheiten zu befolgen.

3. Bei der Aufnahme hat jedes Mitglied den Mitgliedsbeitrag für das jeweils laufende Jahr zu entrichten. Bei Aufnahme im ersten Halbjahr ist der volle, bei Aufnahme im zweiten Kalenderhalbjahr der halbe Mitgliedsbeitrag fällig. Die Mitgliederversammlung kann jährlich zusätzlich über die Einführung und Höhe einer einmaligen Aufnahmegebühr entscheiden. Kinder, Jugendliche und Schüler sind von diesen Gebühren befreit.

4. Die Mitglieder des Vereins unterliegen einer Beitragspflicht. Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu bezahlen und wird bis Mai des betroffenen Jahres per SEPA-Lastschriftverfahren, dessen Einwilligung zusammen mit dem Mitgliedschaftsantrag ausgefüllt wurde, eingezogen. Mit Ausnahmegenehmigung durch den Ausschuss können bestimmte Mitglieder den Beitrag auch in Bar entrichten. Bei fristgerechtem Austritt sind die Beiträge bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres zu entrichten.

4.a) Ausnahmen: Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände sind ab dem auf die Ernennung folgenden Kalenderjahres beitragsfrei. Ferner können in Ausnahmefällen bei Tätigkeiten mit hohem Nutzen und/oder Kostenersparnis für den Verein oder auch für dessen außerordentlich hohe Repräsentation (z. B. Schiedsrichtertätigkeit) mittels Beschluss durch den Ausschuss einzelne Mitglieder ebenfalls ab dem Folgejahr der Aufnahme dieser Tätigkeit beitragsbefreit werden.

5. Bei vorsätzlicher, grob fahrlässiger oder mutwilliger Beschädigung des Vereinseigentums ist voller Schadenersatz zu leisten.

 

§ 9

Ehrungen

 

1. Aktive und passive Mitglieder können in Zeitabständen von zwei Jahren für langjährige ununterbrochene Mitgliedschaft, für langjähriges aktives Wirken oder sonstige besondere Verdienste um den Verein geehrt werden.

2. Ein aus dem Amt ausscheidender erster Vorsitzender kann für langjährige hervorragende Leistungen für den Verein dadurch geehrt werden, dass er auf Antrag des Vereinsausschusses anlässlich seines Ausscheidens durch die Mitgliederversammlung zum Ehrenvorstand ernannt wird. Der Ehrenvorstand übt keine Vereinstätigkeit mehr aus. Er hat neben der Würde eines Ehrenmitgliedes die Befugnis zur Teilnahme an den Sitzungen des Vereinsausschusses, jedoch ohne Stimmrecht.

3. Zum Ehrenmitglied des Vereins kann auf Antrag des Ausschusses ernannt werden, wer sich hervorragende Verdienste um die Förderung des Sportes im Allgemeinen oder um den Verein im Besonderen erworben hat. Die vorherige Mitgliedschaft im Verein ist unter diesen Voraussetzungen nicht erforderlich.

 

§ 10

Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

2. Der Austritt kann jederzeit, aber nur schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Kalenderjahresende gegenüber dem ersten oder zweiten Vorstand, erklärt werden. Bei einer Versäumnis der Frist (d. h. bei einer eingegangenen Kündigung nach dem Monat September) bleibt die Mitgliedschaft inkl. der zuvor beschriebenen Rechte und Pflichten für das jeweils darauf folgende Kalenderjahr noch erhalten.

3. Der Ausschluss erfolgt,

- wenn ein Mitglied mit der Zahlung seiner Beiträge ein Jahr im Rückstand ist,

- wenn es dem Zweck des Vereins zuwiderhandelt,

- wenn es durch sein Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins dem Ansehen desselben schadet,

- wenn es durch sein Verhalten Unstimmigkeiten und Zwietracht in den Verein bringt,

- wenn es die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.

Den Ausschluss hat der Vorstand nach vorherigem Beschluss durch den Vereinsausschuss auszusprechen. Das Mitglied hat darüber eine schriftliche Mitteilung zu erhalten.

4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle dem Verein gehörenden Gegenstände, die es im Besitz hat, in sauberem Zustand, unaufgefordert an den Zeugwart oder eines der Vorstandsmitglieder herauszugeben. Endet die Mitgliedschaft durch Tod, so obliegt diese Verpflichtung demjenigen, der mit dem Mitglied in Familiengemeinschaft gelebt hat.

 

III. ORGANE DES VEREINS

 

§ 11

Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind in hierarchischer Reihenfolge:

a) die Mitgliederversammlung

b) Der Vereinsausschuss

c) Die Vorstandschaft

 

§ 12

Die Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie gibt ihren Willen durch Beschlüsse und Wahlen kund. Jedes Mitglied kann an ihr teilnehmen, sofern es Stimm- und Wahlrecht besitzt.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet jährlich bis zum 31. März statt. Sie ist nach Festlegung des Termins durch den Vereinsausschuss von der Vorstandschaft unter Bekanntgabe der Tagesordnung spätestens eine Woche vorher schriftlich bekanntzugeben. Die schriftliche Bekanntgabe gilt als erfolgt, sobald sie an einem in der Ortschaft jederzeit öffentlich zugänglichen Ort (z. B. Schaukasten) ausgehängt wurde.

2.a) Für auswärts wohnende Mitglieder genügt eine darüber hinaus erfolgte Bekanntgabe über die jeweils für die Region gängigen Medien (z. B. Tageszeitung oder auch digitale Benachrichtigungen bzw. Veröffentlichungen via E-Mail, Mobiltelefon oder Soziale Medien). Hierbei reicht die Bekanntgabe des Termins. Die Tagesordnung kann daraufhin dem öffentlich zugänglichen Schaukasten in der Ortschaft entnommen werden.

3. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zuständig:

a) zur Entgegennahme der Jahresberichte

b) zur Entgegennahme des Kassenberichtes

c) zur Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer

d) zur Entlastung des Vorstands

e) zur Wahl des Vorstands

f) zur Wahl der Vereinsausschussmitglieder

g) zur Bestimmung der Kassenprüfer

h) zur Abberufung von Vorstandsmitgliedern

i) zur Festsetzung der Aufnahmegebühren und der Mitgliederbeiträge

j) zur Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorständen

k) für den Erwerb und Veräußerung von Grundvermögen, sowie für die Vergabe von größeren Bau- und Reparaturaufträgen

l) zur Entscheidung über schriftliche Anträge der Vorstandschaft, des Vereinsausschusses oder von Mitgliedern. Anträge müssen drei Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.

4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung soll einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn Gegenstände zu behandeln sind, deren Erledigung dringend ist. Es kommen z. B. in Betracht:

a) Änderung der Satzung

b) Auflösung des Vereins

c) Änderung der Vereinsinteressen und/oder -aktivitäten

Die Bekanntgabe erfolgt wie in § 12, Absatz 2 und Absatz 2.a).

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auch einberufen werden, und zwar innerhalb von drei Wochen, wenn die Mehrheit des Vereinsausschusses oder mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt. Die Bekanntgabe erfolgt wie in § 12, Absatz 2 und Absatz 2.a).

 

§ 13

Beschlussfähigkeit, Abstimmungen und Wahlen

 

1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn eine ordnungsgemäße Einladung gem. § 12, Absatz 2 und Absatz 2.a) hierzu erfolgt ist.

2. Für die Entscheidung über die Auflösung des Vereins ist die Mitgliederversammlung nur beschlussfähig, wenn mindestens drei Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

3. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in offener Abstimmung mit Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Es sind folgende Mehrheiten der abgegebenen Stimmen erforderlich bei:

a) Veräußerung von Grundvermögen vier Fünftel

b) Schuldaufnahmen und Belastungen von Liegenschaften drei Viertel

c) Ernennung von Ehrenmitgliedern fünf Sechstel

d) Änderung der Satzung drei Viertel

e) Auflösung des Vereins vier Fünftel

4. Wahlen werden für die Vorstandschaft in geheimer Abstimmung mit Stimmzetteln vorgenommen. Für weitere Vereinsfunktionäre wie Kassier, Schriftführer, Jugendleiter, Spielleiter und den Ausschuss erfolgt die Wahl durch Akklamation. Wählbar ist nur, wer die in § 7 Absatz 3 und 4 aufgeführten Voraussetzungen erfüllt, in der Versammlung anwesend ist oder dessen schriftliches Einverständnis mit der ihm zugedachten Wahl vorliegt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Leere und nicht eindeutige Stimmzettel sind ungültig. Wird die Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht, findet eine Stichwahl unter den Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Die Wahlen führt ein aus drei Mitgliedern bestehender Wahlausschuss durch, der jeweils von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Die Gewählten haben der Mitgliederversammlung gegenüber zu erklären, ob sie die Wahl annehmen. Die Abberufung eines Vorstandsmitgliedes erfolgt in geheimer Abstimmung. Es ist abberufen, wenn mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen es fordern. Nach einer Abberufung hat sofort eine Neuwahl für den Rest der laufenden Wahlzeit zu erfolgen.

 

§ 14

Der Vereinsausschuss

 

1. Der Vereinsausschuss hat die Vorstandschaft bei ihren Aufgaben beratend zu unterstützen.

Er besteht aus:

- dem 1. und 2. Vorsitzenden

- dem Hauptkassier

- dem Schriftführer

- dem Spielleiter

- drei bis fünf weitere Ausschussmitglieder

2. In die Zuständigkeit des Vereinsausschusses fällt insbesondere

a) die Entscheidung über Aufnahmeanträge § 6, Absatz 2

b) Entscheidungen über den Ausschluss von Mitgliedern

c) die Vermietung oder Verpachtung von Vereinsvermögen

d) die Festlegung der Termine der Mitgliederversammlungen

e) die Entscheidung über die Durchführung von Vereinsveranstaltungen, wie Pokalspiele, Weihnachtsfeiern, Tanzveranstaltungen, Fahrten und dergleichen, samt aller damit zusammenhängenden finanziellen Angelegenheiten

f) die Beschaffung von Sportgeräten, Sportkleidung und sonstigem Inventar bis zu einem Wert von einmalig 2.000,00 (zweitausend) Euro

g) Reparaturen, Instandsetzungen und bauliche Änderungen am Vereinsheim und -gelände bis zu einem Wert von einmalig 2.000,00 (zweitausend) Euro

h) die Festsetzung von Eintrittspreisen für Sport- und Vergnügungsveranstaltungen, sofern diese nicht bereits durch andere rechtliche, offizielle und/oder intern anerkannte Instanzen geregelt sind

i) die Schlichtung von Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Vorstandschaft

 

 § 15

Geschäftsgang des Vereinsausschusses

 

1. Der Vereinsausschuss beschließt in Sitzungen. Er ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden und mehr als die Hälfte anwesend sind.

2. Die Einladung hat in der Regel schriftlich, mindestens einen Tag vor der Sitzung zu erfolgen. Eine digitale Einladung über für den Ausschuss gängige und bekannte Kommunikationsverfahren ist zulässig. Sie kann in dringenden Fällen auch mündlich geschehen. Bei der Einladung ist nach Möglichkeit die Tagesordnung bekanntzugeben.

3. Der Vereinsausschuss fasst seine Beschlüsse in offener Abstimmung mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Kein Mitglied des Ausschusses darf sich der Stimme enthalten.

 

§ 16

Der Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem ersten Vorsitzenden

b) dem zweiten Vorsitzenden

2. Die Vorstandschaft wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bis zur Neu- oder Wiederwahl bleibt der bisherige Vorstand im Amt.

3. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Wahlzeit aus, so wählt der Vereinsausschuss im Sinne des § 13, Absatz 5, aus den Reihen der Vereinsmitglieder einen Nachfolger bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung, in der dann Nachwahl bis zum Ablauf der Wahlzeit erfolgt.

3.a) Sollte es sich beim ausgeschiedenen Vorstandsmitglied um den ersten Vorsitzenden handeln, so rückt für eine möglichst unbürokratische Lösung der zweite Vorsitzende zum ersten Vorsitzenden auf, da die Vertretungsregelung bereits bei Ämtern, Kommunen und weiteren Kontaktstellen des Vereins hinterlegt und bekannt ist. Eine Abweichung von dieser Regelung kann durch den Ausschuss beschlossen werden.

4. Ein Vorstandsmitglied kann durch die Mitgliederversammlung bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Erledigung seiner Aufgaben abberufen werden.

 

 § 17

Aufgaben und Befugnisse der Vorstandschaft

 

1. Die Vorstandschaft ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die ihr durch die Satzung zugewiesen sind, soweit diese nicht von der Mitgliederversammlung oder vom Vereinsausschuss zu besorgen sind.

2. Die Vorstandschaft ist berechtigt gegenüber der Mitgliederversammlung:

a) zum Erwerb oder zur Veräußerung von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten

b) zur Eingehung von Rechtsgeschäften

c) zur Beschaffung von Sportgeräten, Sportbekleidung oder sonstigem Inventar bis zu einem Wert von einmalig 500,00 (fünfhundert) Euro

d) Reparaturen, Instandsetzungen und bauliche Änderungen am Vereinsheim und -gelände bis zu einem Wert von einmalig 500,00 (fünfhundert) Euro

e) zum Abschluss von Verträgen für Sportveranstaltungen, Werbeverträge oder sonstige für den Verein sinnvolle und notwendige Abkommen, wenn diese Vereinbarungen den Wert von einmalig oder jährlich 500,00 (fünfhundert) Euro nicht übersteigen. Ansonsten ist für Geschäfte bis einmalig oder jährlich 2.000,00 (zweitausend) Euro die vorherige Zustimmung des Ausschusses und bei einem Wert über 2.000,00 (zweitausend) Euro die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

3. Der erste Vorsitzende leitet die Geschäfte des Vereins, bereitet die Beratungsgegenstände (Tagesordnung) für die Mitgliederversammlungen und Vereinsausschusssitzungen vor, beruft den Vereinsausschuss ein, führt den Vorsitz in den beiden Versammlungen und vollzieht deren Beschlüsse. Soweit er persönlich beteiligt ist, handelt der zweite Vorsitzende als sein Vertreter. Der erste Vorsitzende hat am Ende eines jeden Geschäftsjahres der Mitgliederversammlung einen ausführlichen Bericht zu geben. Er ist befugt, jederzeit Einsicht in die Kassenbücher, Belege und Vereinskonten zu nehmen. Der erste Vorsitzende kann dringliche Anordnungen treffen und unaufschiebbare Geschäfte besorgen, die sonst in die Zuständigkeit des Vereinsausschusses fallen. Hiervon hat er den übrigen Vorstandschaftsmitgliedern sofort, dem Vereinsausschuss in der nächsten Sitzung Kenntnis zu geben.

4. Der zweite Vorsitzende hat den ersten Vorsitzenden in seiner Arbeit wirkungsvoll zu unterstützen, soweit er als dessen Vertreter nicht zum selbständigen Handeln satzungsgemäß berechtigt ist.

5. Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind der erste und der zweite Vorsitzende. Von ihnen ist zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins jeder allein berechtigt. Dabei sind sie an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vereinsausschlusses gebunden.

6. Der Hauptkassier führt alle Finanzgeschäfte des Vereins. Ihm obliegt auch die Vermögensverwaltung. Er hat alle Einnahmen rechtzeitig einzuziehen und die Ausgaben pünktlich zu leisten. Über alle Kassengeschäfte ist ordnungsgemäß Buch zu führen. Jeder einzelne Kassenvorgang muss belegt sein. Der Kassier hat am Ende eines jeden Geschäftsjahres der Mitgliederversammlung einen erschöpfenden Bericht über die Kassen-, Finanz- und Vermögenslage des Vereins zu geben. Der Hauptkassier kann zur Erledigung seiner Kassengeschäfte Unterkassiere anstellen. Dem Verein gegenüber bleibt er allein verantwortlich. In sein Aufgabengebiet fällt wegen der Einziehung der Mitgliedsbeiträge auch die ordnungsgemäße Führung und Aktualisierung der Mitgliederliste.

7. Der Schriftführer hat den gesamten Schriftverkehr des Vereins zu erledigen, soweit es sich nicht um das Schriftwesen der Funktionäre handelt. Er hat insbesondere die Niederschriften in den Versammlungen und in den Ausschusssitzungen zu führen.

 

§ 18

Ergänzungen

 

1. Soweit diese Satzung keine besonderen Bestimmungen trifft, gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über das Vereinsrecht.

2. Angelegenheiten des Vereins, die durch die Satzung nicht vollständig oder nicht zweifelsfrei geregelt sind, werden durch Beschluss des Vereinsausschusses entschieden.

 

§ 19

Auflösung des Vereins

 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn zweidrittel aller Mitglieder anwesend sind. Die Abstimmung erfolgt nach § 13, Absatz 4, f.

2. Bei einer Auflösung fällt das gesamte Vermögen der Gemeinde Köditz, Landkreis Hof in Oberfranken zu, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu Gunsten der Ortsvereine Schlegel verwenden muss.

 

§ 20

Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt am Tage der Gründung des Vereins, nachdem sie den Gründungsmitgliedern vorgelesen, erläutert und von ihnen genehmigt wurde, in Kraft.

 

 

Schlegel, den 06. März 2016

 

 

D e r V o r s t a n d :

Mergner Andreas, 1. Vorstand

Wonsack Tim, 2. Vorstand

Hertkorn Björn, Kassier

Ebersbach Isabel, Schriftführer